Gute Studienlage für chinesische Arzneimitteltherapie bei Heuschnupfen

Gute Studienlage für chinesische Arzneimitteltherapie bei Heuschnupfen

In einer Studie aus dem Jahr 2016 konnte nicht nur die Wirksamkeit verschiedener chinesischer Kräuter in der Behandlung der allergischen Rhinitis / Heuschnupfen belegt werden, es wurden auch ältere Studien aus diesem Bereich ausgewertet und zusammengeführt.
Die Rezeptierung in der klassischen chinesischen Kräutermedizin erfolgt in der Regel nach ausführlicher Befunderhebung und individueller Diagnostik. Eine entsprechende Rezeptur wird daraufhin gewählt und individuell angepasst.
 
Die traditionellen Rezepturen, die erfahrungsgemäß bei allergischen Geschehen eingesetzt werden, konnten nun auch in modernen wissenschaftlichen Arbeiten, als wirksam befunden werden. Hier wurde, auch insbesondere die Kombination der Einzelarzneimittel in ihrer Wirksamkeit, wie sie häufig in Rezepturen bei allergischen Schnupfen eingesetzt werden, untersucht und es konnte ihre hemmende Wirkung auf Histaminausschüttung und IgE-Freisetzung, Entzündungsgeschehen, Zytokin Aktivierung und ihre modulierende Wirkung auf das TH1/TH2 Helferzellen Gleichgewicht gezeigt werden.
Die anti-allergische Wirkung konnte unter anderem für Gan Cao (Süßholzwurzel), Xin Yi (Magnolienblüten), Cang Er Zi (Xanthium Früchte), Huang Qi (Trgantwurzel), Huang Qin (Baikal-Helmkraut) einzeln und in synergetischer Kombination nachgewiesen werden. 
In Kombination mit einer klassisch chinesischen Akupunktur Therapie erhöht sich erfahrungsgemäß die Wirksamkeit.
Quelle:
https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S2095754816301892